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Die Geowissenschaften

Paléojura möchte das wissenschaftliche Potential der paläontologischen Funde ausschöpfen und arbeitet in dieser Optik eng mit anderen Forschungsinstitutionen zusammen (Universitäten, Museen, Akademie der Naturwissenschaften, etc.). Die Gründung eines national und international anerkannten Kompetenzzentrums für Paläontologie und Geologie ist Garant für eine aktive wissenschaftliche Forschung.

Analyse de niveaux sédimentologiques sur une coupe de terrain

Allgemeiner betrachtet ist die Thematik der Paläontologie Teil der Geowissenschaften. Sie grenzt also in den Bereichen Forschung und Geschichte unseres Planeten an andere, komplementäre wissenschaftliche Achsen an, wie beispielsweise die Geologie oder die Klimatologie.

Fossile d’Harpagodes (gastéropode marin), Mésozoïque (Jurassique)

Wenngleich Paläontologie und Archäologie häufig verwechselt werden, so handelt es sich doch um eigenständige Wissenschaften. Beide liegen zwar nah beieinander, dennoch besteht eine klare Grenze: Beweis hierfür ist, dass man im Gespräch über die eine der beiden Wissenschaften auf die andere Bezug nehmen kann. Die Unterschiede sind zeit- und themenbedingt. Die Paläontologie erforscht und studiert die fossilen Überbleibsel, die Archäologie befasst sich im Gegensatz dazu mit dem Menschen, der Herstellung der ersten Werkzeuge (-2 Millionen Jahre), seinen Kulturen oder seiner Geschichte. Die beiden Forschungsthemen überschneiden sich zu Beginn der Urgeschichte. Die jurassische Paläontologie endet weitgehend mit dem Verschwinden der letzten Mammuts (-15'000 Jahren).

Durch die paläontologische Erforschung der Vergangenheit wird unsere eigene Geschichte greifbar. Durch ein besseres Verständnis unserer Geschichte und das Wissen um Aussterben von Arten oder andere Entwicklungen im Tier- und Pflanzenreich, sowie um geologische oder meteorologische Geschehnisse, die die Geschichte unserer Erde erzählen, tragen wir zum Schutz unserer Gegenwart und Zukunft bei.