Der Reichtum des paläontologischen Kulturguts des Jura ist auch anhand der verschiedenen Akteure aus den Geowissenschaften, die sich an den Projekten beteiligen, ersichtlich. Als kantonales Projekt strebt Paléojura eine Stellung als Wissens- und Förderzentrum des jurassischen Kulturguts an und sieht sich als Kontaktpunkt zwischen den Interessen von Wissenschaft, Pädagogik und Tourismus.
Der Kanton Jura übernimmt die Verantwortung für sein natürliches und kulturelles Erbe. Durch das Projekt Paléojura engagiert sich der Staat für die Mobilisierung des politischen Willens und ausreichender Mittel, um die nachhaltige und attraktive Aufwertung dieser paläontologischen Entdeckungen gewährleisten zu können.
Paléojura arbeitet als Referenzprojekt mit Universitäten, Museen, Forschungsinstituten und Fundstätten zusammen, um so die erforderlichen Kompetenzen und das technische und wissenschaftliche Know-how zusammenzutragen. Dadurch entsteht über ein gemeinsames Interesse an der Vielfalt des paläontologischen und geologischen Kulturguts ein Netzwerk für den Erfahrungsaustausch im Bereich Wissenschaft und Tourismus.
Paléojura steht öffentlichen und privaten Partnerschaften natürlich offen gegenüber. Gemäss der von den jurassischen Behörden vorgegebenen Stossrichtung kann diese Zusammenarbeit viele verschiedene Formen annehmen: Die Umsetzung einer museologischen Infrastruktur, die Unterstützung von thematischen Ausstellungen, die Ausarbeitung eines pädagogischen Ansatzes, die Finanzierung von Publikationen, die Entwicklung eines Erlebnisparcours, die Unterstützung von Folgeprodukten, usw.


