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Ein kantonales Projekt zur Aufwertung des paläontologischen Kulturguts im Jura

Das Projekt Paléojura ist dem kantonalen Amt für Kultur und dem Departement Bildung, Kultur und Sport (DBKS) unterstellt und übernimmt die Entwicklung und Konkretisierung der im September 2008 von den jurassischen Behörden beschlossenen Aufwertungsmöglichkeiten.

Equipe de la géomatique sur un site à trace de dinosaures

Paléojura übernimmt die Promotion und Förderung der paläontologischen Funde in der Ajoie unter Berücksichtigung der vom Parlament beschlossenen Orientierung.

Paléojura setzt sich aus einem Team von 9 Personen zusammen (VZS 4.1), deren vielseitige Kompetenzprofile die Projektentwicklung in wissenschaftlicher, pädagogischer und touristischer Ausrichtung sicherstellt.

Préparation de fossiles trouvés sur les fouilles

Der Museumskonservator des Jurassischen Museums für Naturwissenschaften (www.mjsn.ch) in Porrentruy arbeitet aufgrund der zentralen Rolle dieser kantonalen Institution für die Bewahrung des natürlichen Kulturguts des Jura eng mit Paléojura zusammen. Dem Museum wird übrigens auch die Aufgabe der Verwaltung der im Rahmen der Ausgrabungen entlang der A16 zu Tage geförderten paläontologischen Funde übertragen.

Die Ausgrabungen auf der Autobahntrasse unterstehen der Sektion Archäologie und Paläontologie des Amtes für Kultur. Angesichts der natürlichen Überschneidungen zwischen diesen Ausgrabungen und der Aufwertung des Kulturguts wirkt der Verantwortliche der Paläontologie A16 Teilzeit auch an diesem Projekt mit.

Des Weiteren wird Paléojura von zwei Strukturen unterstützt: Dem Paléojura-Komitee und einem Leitungsgremium. Jede Struktur übernimmt eine konkrete Rolle, um die Aufwertung des paläontologischen Kulturguts strukturiert zu lenken.