Das Elsgau ist wie ein „offenes Buch“ der Geowissenschaften. Es ermöglicht den Besuchern ein besseres Verständnis von Kenntnissen, die durch das einfache Aufschlagen eines Buches lediglich erahnt werden könnten. Durch die Aufwertung des paläontologischen Kulturguts des Jura ermuntert Paléojura ausserdem zum Besuch weiterer touristischer Sehenswürdigkeiten und Entdeckungsmöglichkeiten in der Region.
Die Fundstellen rund um Courtedoux bieten eine Fülle an Möglichkeiten, wissenschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben und zu entwickeln. Sie enthalten ein breites Spektrum an verschiedenen geologischen Schichten, die den jurassischen Untergrund unglaublich interessant machen. Dieses Potential wird in mehreren kantonalen Referenzdokumenten klar erkannt:
Pistes de dinosaure sauropode, site de Sur Combe Ronde
Der kantonale Richtplan erkennt die Bedeutung der paläontologischen Funde im Blatt Nr. 1.14 „Archäologisches und paläontologisches Kulturgut“ und im Blatt Nr. 3.21 „Touristische Regionen und Sehenswürdigkeiten von kantonalem Interesse“.
Im Legislaturprogramm 2007-2010 wird das Ziel, „die paläontologischen Kulturgüter (Dinosaurierspuren) des Elsgau zu verwalten, bewahren und zur Geltung zu bringen“ festgehalten. Dabei wird das Legislaturprogramm 2003-2006 wieder aufgegriffen, das als Projekt vorgab, „ein globales Verwaltungs-, Bewahrungs- und Aufwertungskonzept für das natürliche und archäologische Kulturgut des Kantons zu entwickeln und umzusetzen (Entwicklung eines Anziehungspunkts um die paläontologische Stätte in Courtedoux)“.
Das jurassische Durchführungsprogramm (PMO) 2008-2011 legt über seine Strategie im Bereich Tourismus die „Aufwertung der Dinosaurierspuren in Porrentruy und Courtedoux“ als Handlungsbereich in der Sparte Produkte und Kultur fest, in Ergänzung zu Projekten wie dem Naturweiher la Gruère oder dem Centre d’accueil et de loisirs in St. Ursanne.


