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Paléojura, das Aufwertungsprojekt für die paläontologischen Funde in der Ajoie

Das Projekt

Das kantonale Projekt Paléojura stützt sich inhaltlich auf drei Hauptachsen und verfolgt dabei das Ziel, das wissenschaftliche, touristische und pädagogische Potential des paläontologischen Kulturguts des Jura zu fördern. In einem ersten Schritt wird diese Aufwertung insbesondere in der Ajoie, der Stadt Porrentruy und in der Region um Courtedoux umgesetzt.

Die Vergangenheit liegt näher, als Sie Denken Die Vergangenheit liegt näher, als Sie Denken

 

Im Zuge der Bauarbeiten für die Autobahntrasse der Transjurane (A16) zwischen Porrentruy und Courtedoux wurden in den vergangenen Jahren paläontologische Funde von nationaler und internationaler Bedeutung zu Tage gefördert. Wissenschaftler entdeckten mehrere tausend Dinosaurierspuren, die im Zeitalter des Jura vor 152 Millionen Jahren hinterlassen wurden. Neben diesen ausserordentlichen Funden zählen auch versteinerte Wirbeltiere, Wirbellose und Pflanzen zu den Entdeckungen.

Um dieses unschätzbare Kulturgut zur Geltung kommen zu lassen, hat sich Paléojura zum Ziel gesetzt, ein aktives wissenschaftliches Kompetenzzentrum für die paläontologische und geologische Forschung einzurichten.

 

Die pädagogische Achse des Paléojura-Projekts wird in Form von Ausbildungs- und Sensibilisierungskursen für SchülerInnen und LehrerInnen gestaltet. Der breiten Öffentlichkeit bietet Paléojura touristische Attraktionen und attraktive Entdeckungsmöglichkeiten.

Einen neuer Kreditantrag wird zur Zeit vom jurassischen Kantonsparlament evaluiert und diskutiert. Er beinhaltet ein detaillierteres Programm der Aufträge, der Veranstaltungen und der Bauvorhaben, welche in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollten. Eine Entscheidung wird noch vor dem Sommer 2012 erwartet.